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Mindestens 4,2 Mio. Euro/Jahr Entlastung

"Ich freue mich außerordentlich, dass das Land die Eltern von der Beitragspflicht für den Kita-Besuch vollständig befreit", erklärt Oberbürgermeister Frank Klingebiel.

"Dies ist", so Klingebiel, "eine gesellschaftspolitisch richtige Entscheidung, die wir in Salzgitter auf eigene Kosten bereits im Jahr 2008 getroffen haben."

Und er fügt an: "Als Vizepräsident des Niedersächsischen Städtetages (NST) habe ich mich in den Verhandlungen vehement dafür eingesetzt, dass diese Beitragsbefreiung nicht zu Lasten der niedersächsischen Kommunen geht. Wir haben bis zuletzt hart in der Sache gerungen, aber am Ende steht ein tragfähiger Kompromiss." Ausdrücklich bedankt sich Klingebiel auch für die Unterstützung der Landtagsabgeordneten Stefan Klein und Marcus Bosse. 

Als Erfolg bewertet er besonders die Systemumstellung durch Erhöhung des bisherigen Finanzhilfesatzes des Landes für Personalkosten von 20 Prozent auf 55 Prozent im Kita-Jahr 2018/2019, aufsteigend auf 58 Prozent ab dem Kita-Jahr 2021/2022, die Anhebung der Dynamisierung der Jahreswochenstundenpauschale von 1,5 Prozent auf 2,5 Pozent für Krippen, Kitas und Horte, den Härtefallfonds, die neue Landesförderung für die Kindertagespflege, Qualitätssteigerungen und Investitionen in Kitas.

"Wir sind unserem Ziel, 66,66 Prozent Landesbeteiligung an den gesamten Kita-Kosten zu erreichen, einen großen Schritt näher gekommen. Dieses Ziel werden wir in der nächsten Legislaturperiode des Landtages weiter verfolgen," stellt Klingebiel fest.

"Für Salzgitter bedeutet diese Einigung eine jährliche Entlastung von mindestens 4,2 Mio. Euro für das Kita-Jahr 2018/2019, aufsteigend auf mindestens 4,6 Mio. Euro ab dem Kita-Jahr 2021/2022," freut sich der Oberbürgermeister.

Montag, 28.05.2018