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Grippeschutzimpfung am 24. Oktober

Das Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter bietet am Mittwoch, 24. Oktober, von 9 bis 15 Uhr, in Lebenstedt und Salzgitter-Bad allen Erwachsenen die Schutzimpfung gegen Influenza an.

Die Amtsärzte der Gesundheitsämter in der Region rufen dazu auf, sich gegen Grippe impfen zu lassen. In einer Aktionswoche vom 22. bis 26. Oktober gibt es dafür in Wolfsburg, Gifhorn, Helmstedt, Wolfenbüttel, Salzgitter, Goslar und Braunschweig einen öffentlichen Grippeimpftag.

In Lebenstedt finden die Impfungen an diesem Tag in der Außenstelle des Amtes, an der Kattowitzer Straße 191b, im 2. Stock, im Gebäude des Fachärztezentrums statt; in Salzgitter-Bad in der Hauptstelle des Gesundheitsamtes (ehemaliges Klinikum), an der Paracelsusstraße 1-9, im 1. Stock, Zimmer 128.

An diesem öffentlichen Impftag werden durch das Gesundheitsamt nur Erwachsene geimpft. Eltern werden gebeten, mit ihren Kindern einen Termin in einer kinder-/hausärztliche Praxis zu vereinbaren.

In diesem Jahr unterstützen die öffentliche Grippeschutzimpfung insbesondere die Audi BKK, die Betriebskrankenkasse Mobil Oil, die AOK - die Gesundheitskasse, die BKK Salzgitter, die BKK Publik, die TUI BKK, die DAK Gesundheit, die Barmer, die Techniker Krankenkasse und die hkk Krankenkasse. Für diese Versicherten ist die Impfung am öffentlichen Impftag kostenlos. Anders- und Privatversicherte erhalten eine Rechnung über 23 Euro (Barzahlung ist am Impftag nicht möglich) und können diese bei ihrer Krankenversicherung mit einem Antrag zur Kostenerstattung einreichen.

Eine Anmeldung ist am Impftag nicht erforderlich. Eine individuelle ärztliche Beratung erfolgt durch die Impfteams vor Ort. Versichertenkarte und Impfpass (falls vorhanden, sonst erhalten die Bürgerinnen und Bürge kostenlos einen neuen Ausweis) sind mitzubringen.

Wer an diesem Tag an der Impfung nicht teilnehmen kann, der kann sich auch an seinen Haus-, Kinder- oder an Betriebsärzte wenden.

Informationen Grippe:

Woran erkennt man eine Virusgrippe?

Charakteristisch für eine echte Virusgrippe sind Fieber, Schüttelfrost, schweres Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen. Im weiteren Verlauf können Mittelohr-, Lungen- und Herzmuskelentzündung, Beteiligung des Zentralen Nervensystems oder toxisches Kreislaufversagen hinzukommen. Tödliche Verläufe, so das Gesundheitsamt, werden leider in jedem Jahr und bei allen Altersgruppen bekannt. Vor allem bereits vorgeschädigte Menschen können an den indirekten Folgeerkrankungen einer Virusgrippe sterben.

Was kann man dagegen tun?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Grippe insbesondere allen Menschen, die bei einer Grippe ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben. Zu diesen Risikogruppen zählen:

  • Menschen, die über 60 Jahre alt sind
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden (wie z. B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten wie multiple Sklerose)
  • Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder HIV-Infektion
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Schwangere
  • Außerdem sollten sich alle Personen schützen, die durch Kontakt zu vielen Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben oder die gefährdete Personen in ihrem nahen Umfeld anstecken könnten: medizinisches Personal, Personal in Pflegeeinrichtungen und Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (z.B. Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln, Lehrkräfte)
  • Eine Impfung wird darüber hinaus auch Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln empfohlen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich die Erreger der "Vogelgrippe" mit im Menschen zirkulierenden Viren mischen.

Grippe-Viren verändern sich laufend. Deshalb muss eine Schutzimpfung jährlich wiederholt werden. Der saisonale Grippeimpfstoff setzt sich aus Bestandteilen der zu Jahresbeginn in Asien neu entstandenen und am Wahrscheinlichsten sich auch dann später im Herbst/Winter/Frühjahr in Europa verbreitenden Influenza-Virustypen zusammen.

Der Impfstoff in 2018 ist gegenüber dem Vorjahr ein umfassenderer Vierfach-Impfstoff.

Die optimale Zeit für eine Grippe-Impfung ist von Oktober bis November. Auch später ist eine Grippe-Impfung noch sinnvoll. Der Impfschutz baut sich innerhalb von 14 Tagen auf und behält seine Wirksamkeit über die gesamte Grippesaison.

Die allgemeine Influenza (Virusgrippe) wird von Mensch zu Mensch übertragen durch ansprechen oder anhusten ("Tröpfcheninfektion"). Sie kann aber auch durch berühren von Gegenständen und Flächen (z.B. Türklinken, Haltegriffe, Lichtschalter) übertragen werden ("Schmier-, Schmutzinfektion").

Um sich in der Grippezeit vor einer Ansteckung durch Übertragung von Influenzaviren zu schützen, empfiehlt Dr. Stefan Müller-Dechent, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Salzgitter, folgende Hygieneregeln:

  • Händehygiene, Waschen der Hände mit Wasser und Seife für 15 bis 20 Sekunden. Besonders nach jeder Toilettenbenutzung, vor dem Zubereiten von Essen und natürlich vor dem Essen.
  • Vermeiden von Kontakt zu kranken Personen.
  • Begrüßen in der Grippezeit nicht mit Händedruck, Küsschen, Umarmungen. High-Five und Ghettofaust nur andeuten :-)
  • Außerhalb der eigenen Wohnung die Lichtschalter und Türgriffe möglichst nur mittels Ellenbogen anfassen.
  • Nach Benutzung von Einkaufswagen, nach Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Hände waschen.
Dienstag, 16.10.2018


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