Suche
Volltextsuche

Maßnahmen für mehr Sicherheit

Um die Situation für alle Verkehrsteilnehmer/innen auf den Straßen im Stadtgebiet sicherer zu machen, hat die Unfallkommission der Stadt Salzgitter mehrere Straßen mit auffälliger Unfallhäufung überprüft.

Die Kommission, bestehend aus Vertreter/innen der Verkehrsbehörde, des Fachdienstes Tiefbau und Verkehr sowie des Städtischen Regiebetriebes (SRB) der Stadt Salzgitter und Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel, haben bei ihrer Überprüfung vor allem Straßen ins Auge gefasst, bei denen eine Unfall-Häufung zu verzeichnen war. Dabei hatten die Mitglieder Unfälle der vergangenen drei Jahre mit Personenschäden, beziehungsweise bei denen Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen waren, im Focus. 

Kattowitzer Straße/Gesemannstraße  

Einer der Unfallschwerpunkte war der Bereich Kattowitzer Straße/Gesemannstraße in Lebenstedt. Dort haben sich in den vergangenen drei Jahren sieben Unfälle mit zehn Leichtverletzten ereignet.

Das Problem ist hier vor allem, das viele Fahrzeugführer/innen, die aus der Gesemannstraße kommen,  nach links in die Kattowitzer Straße abbiegen und dabei die Vorfahrt der von links kommenden Fahrzeuge missachten.

Um in Zukunft Unfälle zu vermeiden, haben die Kommissions-Mitglieder an dieser Stelle das Verbot des Ausfahrens von Fahrzeugen nach links beschlossen. Entsprechende Schilder wurden bereits aufgestellt.

Berliner Straße/Hirschgraben  

Ein weiteres Problem ist das hohe Verkehrsaufkommen auf der Berliner Straße in Lebenstedt. Vor allem für Fahrzeuge, die von der Straße Hirschgraben in die Berliner Straße abbiegen, ergibt sich oft nur eine eingeschränkte Sicht auf die größere viel befahrene Straße. Die Folge in den vergangenen drei Jahren: sechs Unfälle mit zwei schwer und sechs leicht Verletzten.

Um den Fahrzeugführer/innen die Möglichkeit zu geben beim Abbiegen das Verkehrsgeschehen auf der Berliner Straße genau beobachten zu können, wurde eine geeignete Stelle in der Straßeneinmündung des Hirschgrabens ausgesucht, um ein "Stopp"-Verkehrsschild aufzustellen und die Straße mit dem dazugehörigen Haltebalken zu markieren.  

Kreisstraße 1 (Humboldtallee) zwischen Salzgitter-Fredenberg und Westfalenstraße  

Zu elf Unfällen mit vier Leichtverletzten ist es in den vergangenen Jahren auf der Humboldtallee zwischen Fredenberg und der Westfalenstraße in Lebenstedt gekommen.

Auch wenn die Unfallfolgen bisher gering ausfielen - lediglich bei drei Unfällen wurde leichter Personenschaden verursacht - wurde nach Maßnahmen gesucht die Zahl der Unfälle auf dieser Straße zu reduzieren. Die häufigste Ursache war, dass Fahrzeuge mit einem Baum kollidierten. Die Gründe waren nicht angepasste Geschwindigkeit bei nasser, beziehungsweise winterglatter Fahrbahn (neun von elf Unfällen). Viele Unfälle geschahen auch in der Dämmerung und bei Dunkelheit (sieben von elf Unfällen).

Die Unfallkommission stellte fest, dass die bestehende Beschilderung, unter anderem die Warnschilder "Achtung Kurve" und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 Stundenkilometer, anscheinend nicht wahrgenommen, beziehungsweise nicht beachtet wurden. Daher hat sie, neben einer ergänzenden Beschilderung und Erneuerung der Fahrbahnmarkierung, eine verstärkte Geschwindigkeits-Überwachung beschlossen.

 

Donnerstag, 08.11.2018